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Konzeption












1. Unser Kindergarten stellt sich vor (Rahmenbedingungen)

Die Aufnahme:
Wir nehmen zwei- bis sechsjährige Kinder auf. Mit der Bestätigung der Anmeldung stimmen die Erziehungsberechtigten den Rahmenbedingungen zu.

Die Öffnungszeiten:
Der Kindergarten ist vormittags und nachmittags geöffnet. Hauptöffnungszeiten: am Vormittag: von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr (Frühdienst von 7.30Uhr bis 8.00Uhr, Spätdienst von 12.00Uhr bis 12.30Uhr, 5 Stunden Gruppe 08.00Uhr bis 13.00Uhr)

Beiträge:
Die Elternbeiträge werden entsprechend des Einkommens und der Familienverhältnisse gestaffelt erhoben. Der Höchstbetrag für einen Vormittagsplatz liegt zur Zeit bei 127,50 Euro. Besuchen zwei Kinder aus einer Familie gleichzeitig den Kindergarten, zahlt man für das zweite Kind nur die Hälfte. Die Beiträge werden für 12 Monate erhoben (einschließlich Ferien). Sie sind jeweils zum Ersten des Monats an die Gemeinde zu entrichten.

Ferien und sonstige Schließungszeiten:
Während der Sommerferien bleibt der Kindergarten für zwei Wochen geschlossen. In den Weihnachtsferien schließen wir zwischen den Feiertagen. Die Ferientermine im Kindergartenjahr werden frühzeitig bekannt gegeben.

Versicherung:
Das Kind ist gegen Unfallschäden versichert, die es sich auf dem Weg zum Kindergarten oder auf dem Nachhauseweg zuzieht. Vorraussetzung ist, dass das Kind sich auf dem direkten Weg befindet. Darf ein Kind alleine heimgehen oder wird von jemandem mitgenommen, muss hierfür eine Unterschrift vorliegen

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2. Die pädagogischen Absichten im Kindergarten "St. Clemens Wesuwe"

Der Kindergarten setzt sich als erstes Ziel, dass die Kinder sich in einer angstfreien Atmosphäre wohl und angenommen fühlen und durch den Kontakt zu anderen gleichaltrigen Kindern soziale Lernerfahrungen machen wie z.B. Kompromisse schließen, Spielanweisungen annehmen und Rücksicht üben. Weiterhin ist es uns im katholischen Kindergarten St. Clemens wichtig, die Kinder im religiösen Sinn zu erziehen, ihnen die Botschaft Gottes zu vermitteln, mit ihnen die Feste des Kirchenjahres aufzugreifen, zu erarbeiten und zu feiern (Weihnachten, Ostern, Pfingsten usw.) Gleichzeitig wollen wir den Kindern die Möglichkeit geben, durch Wahrnehmung und Bewegung, Kommunikation und Denken die eigenen Fähigkeiten zu erweitern, und damit selbständig und unabhängig zu werden. Durch Mut, Eigeninitiative und Vertrauen zu sich selbst entwickeln sich die Kinder immer weiter zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten. Nur wenn Kinder heute ihr Leben bewältigen lernen, dann haben sie die Grundlage, es auch morgen zu tun.

Darum gelten für uns auch die Leitsätze von Fröbel:
„Das Beste zum Spielen für ein Kind ist ein anderes Kind.“ und Montessori:  „Hilf mir, es selbst zu tun.“

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3. Unsere Aufgabe als pädagogische Mitarbeiterin im Tagesgeschehen


Wir haben den Lern- und Erfahrungsraum so ausgestattet, dass sich die Kinder geborgen fühlen, Vertrauen zu sich und anderen gewinnen, erkunden und „arbeiten“, sowie miteinander und mit Erwachsenen Freundschaft zu schließen. Eine wichtige Aufgabe von uns ist, im Freispiel aktiv passiv zu sein. Wir möchten die Kinder in ihrer Gesamtheit fördern, d.h. sozial emotional, körperlich, geistig, und sie befähigen, in zunehmender Selbständigkeit jetzige und zukünftige Lebenssituationen zu bewältigen. Das selbständige Handeln orientiert sich am Erfahrungsstand des Kindes. Unter Selbständigkeit verstehen wir:

Eigenständiges Handeln zu praktizieren und zu erproben bewirkt immer Anteilnahme und steigert die Motivation aktiv zu sein.

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4. Der Tagesablauf im Kindergarten


Unser Kindergarten ist morgens ab 7.30Uhr geöffnet (Frühdienst). Bis zum Eintreffen der Kinder wird für das Team die Zeit genutzt, um Informationen weiterzugeben, Absprachen zu treffen.

8.00-8.30 Uhr:
Eintreffen der Kinder. Die Kinder kommen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und wählen entsprechend die Spielbereiche im Gruppenzimmer.

8.40-9.00 Uhr:
Im Stuhlkreis werden nach der Begrüßung aller Kinder und dem Beten die Angebote des Vormittages vorgestellt

Wir sind bemüht, den Kindern eine Vielzahl von Angeboten nahe zu bringen. Sie orientieren sich an den Bildungsbereichen. Die Angebote beinhalten z.B.: * Kreatives *Religiöses *Stille Übungen *Geschichten *Natur- und Sachbegegnungen (Erkundungsgänge) *Hauswirtschaftliches Tun *Bewegung *Musikalisches- Rhythmisches Tun *Wahrnehmungsübungen *Rollenspiele *Experimente Im Anschluss an das Angebot räumen Kinder und Erzieher gemeinsam auf, und gehen  in ihre Stammgruppen zurück.

9.30-11.15 Uhr:
Auf ein Zeichen (Klang der Klingel) beginnt die Freispielphase und das gleitende Frühstück. Während dieser Zeit können die Kinder Spielpartner, Spielort, Spieldauer und Spielinhalt selbst wählen. Sie können alle Räume und Spielecken, einschließlich des Außengeländes als Spielort nutzen. Durchgeführte Angebote werden von den Kindern evtl. noch einmal aufgegriffen und fortgeführt bzw. vertieft. Die Mitarbeiterinnen beginnen ihren Dienst in den einzelnen Spielbereichen und sind für die Kinder da. Sie übernehmen eine beobachtende und unterstützende Rolle. Sie sind bereit zu helfen, wo wirklich Hilfe benötigt wird oder die Kinder es wünschen.

Als Grundsatz gilt:
Wir vertrauen dem Kind. Es hat das Recht auf eigene Entscheidung in allen Bereichen, wobei aber gemeinsam abgesprochene Regeln eingehalten werden müssen.

Für das gleitende Frühstück gilt, dass die Kinder selbst entscheiden, wie viel, wann und mit wem sie frühstücken möchten. Die Kinder werden dazu motiviert, sich vor und nach dem Frühstück die Hände zu waschen. Die Kinder begeben sich anschließend in die Cafeteria, um dort ihr Frühstück einzunehmen. Nach dem Frühstück wäscht jedes Kind sein Geschirr und stellt es wieder zurück auf den Tisch.

11.15-11.30 Uhr:
Durch ein Klingelzeichen wird die Freispielphase und das gleitende Frühstück beendet. Kinder und Erzieher räumen gemeinsam die einzelnen Spielbereiche auf, anschließend geht jeder in seinen Gruppenraum zurück.

11.30-12.00 Uhr:
Nachdem sich alle Kinder wieder in ihren Gruppenräumen eingefunden haben, findet dort eine „Sprechsteinrunde“ statt, oder es werden gemeinsam andere Aktivitäten durchgeführt. Der „Sprechstein“ geht herum, so dass jeder berichten kann, wie es ihm heute ging, was ihm gefallen hat oder auch nicht gefallen hat. Dasjenige Kind, das den „Sprechstein“ hat, darf erzählen, während die anderen leise sind und zuhören. Im Anschluss an die „Sprechsteinrunde“ ziehen die Kinder Schuhe und Jacken an, die Taschen werden verteilt und wir verabschieden uns voneinander. Die Buskinder versammeln sich im Eingangsbereich und werden von zwei Mitarbeiterinnen zum Bus begleitet. Die anderen Kinder werden von einem Elternteil abgeholt oder treten allein den Heimweg an.

12.00-12.15 Uhr:
Aufräumen des Gruppenraumes.

12.15-12.45 Uhr:
Während dieser Zeit findet eine Besprechung im Team statt. Dabei geht es um Absprachen, Austausch, Planung und Auseinandersetzung, sowie Reflexion der pädagogischen Arbeit.

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5. Die Gruppenräume


Im Eingangsbereich befindet sich die „Cafeteria“. Von da aus geht es zu den einzelnen Gruppenräumen mit ihren Spielnischen.

Die „Gelbe Gruppe“ ist der Kreativraum, in dem die Kinder sich im schneiden, malen kleben und kneten üben können. Das Material, das hier angeboten wird, ist immer wieder unterschiedlich. Es wird so ausgewählt, dass die Kinder zu kreativer Betätigung angeregt werden. Uns geht es hier nicht um die Perfektion einer gestalteten Arbeit, sondern es ist wichtig, dass die Kinder eigene Ideen umsetzen, mit Ausdauer und Phantasie. Vor dem Gruppenzimmer befindet sich ein Sandspieltisch und im angrenzenden Waschraum können sich die Kinder mit Wasserexperimenten beschäftigen.

Die „Blaue Gruppe“ ist der Bewegungsraum. Hier bieten wir den Kindern große, grobe Materialien an, die inhaltlich wenig festgelegt sind, wie Decken, große Kästen, Reifen, Matten, Wackelbretter, Rollbretter, aber auch Möbel, wie Trapeze, die zu kreativem und phantasievollem Spiel anregen. In einem kleinem angrenzenden Raum wurde für die Kinder ein Bällchenbad eingerichtet.

In der „Roten Gruppe“ befindet sich der Rollenspielbereich. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Nicht nur in der Verkleidungsecke mit Friseursalon kann man spielen, sondern auch in der Arztpraxis, in der Post, im Kaufmannsladen oder in der Puppenwohnung. Je nach Rahmenthema werden einzelne Ecken auch umgestellt und z.B. zur Schule, zur Indianerecke oder zur Kasperbühne umfunktioniert. An der Affenschaukel üben die Kinder ihre Beweglichkeit und freuen sich, wie die kleinen Affen zu klettern und zu turnen. Eine funktionstüchtige Küche lädt während der Angebotsphase zum hauswirtschaftlichen Tun ein. Vor dem Gruppenraum befindet sich die Konstruktionsecke, in der die Kinder mit Lego, Constri, Nopper oder Leasy nach ihrer Phantasie Dinge und Landschaften bauen und gestalten können.

Die „Grüne Gruppe“ ist der Ruheraum. Kinder, die den Tag ruhig und bequem erleben wollen, oder die sich während des Freispiels zurückziehen möchten, suchen diesen Raum auf. Neben schönen Dingen für die Sinne, also für das Fühlen, Tasten, Horchen und Riechen, sind hier Kuschelecken, Decken, Bücher, Mandelas, Puzzle, Gesellschaftsspiele usw. vorhanden, die zum Betrachten und Entdecken anregen. Wer möchte, kann sich zurückziehen und leise Musik hören. Zudem können die Kinder über verschiedene Ecken auf den Fluren verfügen, die wechselweise veränderbar sind, z.B. Spiegelwände oder Tastschnecke.

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6. Förderung der Schulkinder

Lernwerkstätten und Forscherräume
In einer Lernwerkstatt geht es um sinnvolles, ganzheitliches Lernen mit Kopf, Hand und Herz. Die Lernangebote sind besonders wichtig für Kinder im letzten
Kindergartenjahr, da der Bildungsdrang in diesem Alter besonders groß ist.

Folgende Lernwerkstätten haben wir bei uns im Kindergarten eingerichtet:

- Buchstabenwelt       (grünes Zimmer)
- Zahlenwelt                (gelbes Zimmer)
- Experimentierecke  (Vorraum der blauen Gruppe)
- Schneiderei              (rotes Zimmer)

Buchstabenwelt:
Schon im Alter von 4 Jahren entwickeln Kinder ein besonderes Interesse an der geschriebenen Sprache. Sie interessieren sich aus eigenem Antrieb für Symbole und Buchstaben. Schon lange vor der Schule setzen sie sich mit Zeichen, Schrift und Kommunikation auseinander. Wir möchten den Kindern in der Lese- und Schreibecke einen spielerischen Zugang im eigenen Tempo ermöglichen z.B. Buchstaben aus verschiedenen Materialien wie Holz, Moosgummi, Schmirgelpapier usw. (Schulung der Figurenwahrnehmung).

Die Buchstaben sollen mit allen Sinnen wahrgenommen werden:
- Schreiben im Sand
- Einsetzen einer Schreibmaschine
- Buchstaben ausfüllen usw.

Zahlenwelt:
In der Zahlenwelt begreifen die Kinder den Zusammenhang zwischen Zahl und Menge. Wenn Mathematik den Kindern praktisch vermittelt wird, haben sie eine Vorstellung von Zahlen, Größen und Längen.
Durch verschiedene Materialien wie Knöpfe, Steine oder Glasnuggets lernen die Kinder sortieren und zuordnen. Hierdurch erfahren sie erste mathematische Grundoperationen wie Zählen, Vergleichen, Bilden von Reihen (logisches Denken) usw. Auch stellen wir den Kindern Zahlen und Ziffern aus vielfältigen Materialien zum Anschauen, Fühlen, Nachschreiben und Stempeln zur Verfügung. Eine Waage, mit verschiedenen Gegenständen fordert zu Gewichts- und Mengenvergleichen auf. Mit Hilfe von Arbeitskästen lösen die Kinder mathematische Aufgaben

Experimentierecke/Forscherecke:
Hier können die Kinder Versuche und Experimente selber ausprobieren. (Versuche die schon in der Angebotsphase durchgeführt wurden)
Ausgangspunkt für diese Bereiche ist immer die Lebenswichtigkeit der Kinder. Alle Experimente werden zuerst von den Erzieherinnen eingeführt und von den Kindern nachvollzogen. Mit der Schaffung des Lernbereiches Forscherecke unterstützen wir die natürliche Neugier der Kinder am Erforschen und der Zusammenhänge in der Welt.

Schneiderei:
In der Schneiderei können die Kinder an Hand von Übungsrahmen und  -Schuhen alltägliche Dinge üben wie z.B. Knöpfe und Reißverschlüsse öffnen und schließen Schleife binden usw. Dabei ist die Fingerfertigkeit des Kindes gefordert. Um die Feinmotorik und die Ausdauer weiter zu fördern, bieten wir den Kindern das Anfertigen von Freundschaftsbändern mit der Strickliesel an. Noch feiner und genauer wird dann das Arbeiten mit der Nadel. Die Kinder haben die Möglichkeit Stickkarten mit verschiedenen Motiven zu besticken oder aus Bast Untersetzer zu weben. Dabei hat jedes Kind sein eigenes Arbeitstempo. Gleichzeitig lernen die Kinder unterschiedliche Materialien und deren Verwendungsmöglichkeiten kennen.

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7. Sprache und Sprachentwicklung

Die gesamte Kindergartenzeit ist für die sprachliche Entwicklung von Kindern eine wichtige und entscheidende Zeit.

Auch wir sehen die Sprachförderung als einen Teil unseres Bildungsauftrages an, der schon am ersten Kindergartentag beginnt und die Kinder kontinuierlich bis zur Vorbereitung auf die Schule begleitet.

Das freie Spiel der Kinder ist für uns ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit. In diesem Sinne ist eine sprachanregende Umgebung im gesamten Kindergarten ein wesentlicher Baustein. Viele Chancen von indirekter Förderung ergeben sich im Laufe des Vormittags.

Hinhören, Zuhören und Beobachten zeigen uns, wie weit ein Kind die Sprache mit Inhalt füllen kann und gibt uns die Gelegenheit dem Kind bestätigende Rückmeldungen zukommen zu lassen. Kinder erwerben Sprache, indem sie in einen Dialog treten. Sie werden in ihrer Sprachkompetenz unterstützt weil wir viele Sprachverwendungssituationen schaffen. Hierzu stehen uns mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Zum Beispiel:

-         Spiele bereitstellen, die zum Sprechen auffordern

-         Aktives Zuhören

-         Rollenspiele, Schattenspiele, Kaspervorführungen

-         Lernwerkstätten z.B. Buchstabenwelt

-         Bilderbücher und Geschichten vorlesen

-         Sprechanlässe schaffen, die an der Erfahrungswelt der Kinder anknüpfen

Das Sprachverhalten und die Sprachkompetenz der Kinder spielen eine wichtige Rolle im späteren Schriftspracherwerb.

Deutliches Sprechen, genaues Zuhören, ein großer Sprachschatz und die Entwicklung sprachlicher Bewusstheit sind notwendige Voraussetzungen für das spätere Schreib- und Leseverständnis.

Das Würzburger Trainingsprogramm:

Da wir davon überzeugt sind, dass das Würzburger Förderprogramm für unsere angehenden Schulkinder enorme Vorteile beim Schriftspracherwerb bringt, ist es ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit geworden.

Dieses Sprachtrainingsprogramm besteht aus Spielen und Übungen, aus sechs unterschiedlichen Bereichen, die aufeinander aufbauen. Sie verfolgen das Ziel dem Kind Einblicke in die Struktur der gesprochenen Sprache zu verschaffen.

Dieses Programm wurde von der Universität Würzburg entwickelt. Es umfasst kleine sprachliche Fördereinheiten von ca. 10 Minuten, die in den letzten 20 Wochen vor der Einschulung täglich mit den Kindern durchgeführt werden.

Inhalte sind zum Beispiel:

-         Silben klatschen

-         Reime erkennen

-         Anlaute hören

-         Schnelles Benennen-Wissen

-         Laute assoziieren <a name="#"></a>usw.

Die Kinder lernen nicht Lesen oder Schreiben sondern sie lernen einen Buchstabenlaut mit dem dazugehörigen Buchstabenbild zu verknüpfen. Während dieser Zeit (20 Wochen) sollten die Kinder pünktlich um 8.00Uhr in der Einrichtung sein. 

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8. Zusammenarbeit Kindergarten und Schule

Bei der Gestaltung des Überganges der Kinder vom Kindergarten in die Schule bestehen zurzeit bei uns folgende Formen der Zusammenarbeit: - Besuch von Lehrkräften im Kindergarten, die das erste Schuljahr übernehmen werden. – Informationsabende des Schulleiters zum Thema „Schulreife“. – Besuch der künftigen Schulanfänger in der Grundschule. – Teilnahme an gemeinsamen Fortbildungen von Erzieherinnen und Lehrkräften. – Austausch über den Entwicklungsstand einzelner Kinder. – Sprachförderung einzelner Vorschulkinder durch eine Lehrperson in der Schule.  Ein Kind, das ermuntert wird, lernt Selbstvertrauen. Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird, lernt Geduld. Ein Kind, das gelobt wird, lernt Bewertung. Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt, lernt Gerechtigkeit. Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt, lernt Freundschaft. Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf, lernt Vertrauen.

Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt Liebe in dieser Welt zu empfinden.

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9. Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Institutionen

Bei der Neuanmeldung eines Kindes ist die erste Begegnung zwischen Elternhaus und Kindergarten nur oberflächlich. Wir bieten daher für unsere Eltern in jedem Kindergartenjahr einen Informationsnachmittag- oder abend an, damit unsere pädagogische Arbeit von Anfang an richtig verstanden wird. Nur auf dieser Basis können wir uns eine sinnvolle Elternarbeit vorstellen. Wenn Eltern selten oder gar nicht Elternabende besuchen, fehlen ihnen wichtige Informationen. Es gibt in unserem Kindergarten verschiedene Möglichkeiten zwischen Erzieher und Eltern: *den Elternabend *das Eltern-Erzieher Gespräch *den pädagogischen Beirat *themenbezogene Elternabende (Referent wird eingeladen *Feste für Eltern und Kinder *Gruppenelternabende *Informationen-Elternbriefe *Gottesdienste Themenwünsche der Eltern greifen wir auf und integrieren sie mit in unsere Elternarbeit.

Das Eltern-Erzieher Gespräch Elterngespräche finden entweder auf Wunsch von Eltern oder Erzieher statt. Der pädagogische Beirat Der pädagogische Beirat setzt sich aus den gewählten Elternvertreter, der Leiterin, sowie den Mitarbeiterinnen des Kindergartens und  einem Mitglied des Kirchenvorstandes. Der Elternbeirat wird zu Beginn eines neuen Kindergartenjahres gewählt. Seine wesentliche Aufgabe besteht darin, die Interessen der Eltern zu vertreten und organisatorische Dinge, wie z.B.: Ferienzeit, Festgestaltung etc. mit zu planen und zu gestalten.

 Zusammenarbeit mit anderen Institutionen *Frühförderung *Psychologische Beratung *Schulkindergarten *Grundschule *sprachheilpädagogische Einrichtungen *Gesundheitsamt *Fachschule für Sozialpädagogik *Jugendamt Kolleginnen einrichtungsübergreifend *Leiterinnentreffen der acht Harener Kindergärten *gemeinsame Arbeitskreise Träger *Katholische Kirchengemeinde Wesuwe

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10. Abschluss und Ausblick


Der Kindergarten Wesuwe ist eine familienergänzende Einrichtung.

Hier sollen zwei- bis sechsjährige Kinder, gleich welcher Staatsangehörigkeit, Konfession oder sozialen Schicht einen Lebensraum finden, der Geborgenheit und Ruhe, Anregung und vielfältige Erfahrung bietet. Wir Erzieherinnen fühlen uns dieser Aufgabe verpflichtet.
Die Erziehung in einem katholischen Kindergarten kann nicht wertneutral sein. Sie gibt dem Kind Hilfen zur Selbstwertung (Ich), Einordnung (Gemeinschaft) und Sinnesfindung (Gott). Durch die Rahmenbedingungen (25 Kinder pro Gruppe), aufgrund fehlender Zeit für Vor- und Nachbereitung und aufgrund der Arbeitsverkürzung ist die Arbeit im Kindergarten in den letzten Jahren schwieriger geworden.

Mit der vorliegenden Konzeption wollen wir unsere jetzige Arbeitsweise vorstellen. Im Laufe der Zeit werden sich sicherlich noch viele Veränderungen ergeben, darum wird das Konzept noch öfters korrigiert werden müssen. Positive Rückmeldungen von Eltern und Fachleuten zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Aber auch wir müssen weiter dazulernen, brauchen die Beobachtung, die Reflexion und die Mitarbeit der Eltern, um unser Tun und Lassen richtig ausloten zu können.

Wir sind ständig bemüht, unsere Vorstellung zu verwirklichen und unsere Ziele zu erreichen.

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